Erfahrungen im Sprachunterricht für Migrantenkinder im Vergleich zum regulären Unterricht

Vortrag und Diskussion
am Mittwoch, den 23. November um 18 Uhr
in der Médiathèque Sarreguemines

Referentin: Derya Schunck :

"Seit mehreren Jahren unterstütze ich Kinder und Jugendliche dabei, die deutsche Sprache zu lernen. Dazu werden die Kinder aus dem regulären Unterricht rausgenommen und kommen dann in meinen DaZ (Deutsch als Zweitsprache) – Unterricht. Es ist eine intensive Form des Sprachunterrichts. Der eigene Sprechanteil der Schülerinnen und Schüler (SuS) ist im Unterschied zum Regelunterricht hoch. Mein Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler (SuS) ) in Kleingruppen für die Regelklasse fit zu machen, um Alltagssituationen bewältigen können. Themen: Familie, Schule, Zahlen, Farben, Uhrzeit…etc. Ganz wichtig: Der DaZ- Unterricht muss Spaß machen: Lieder, Bildimpulse, Chunks (Satzmuster), Spiele und vieles mehr. Meine Erfahrungen im DaZ-Unterricht sollen mit dem Regelunterricht verglichen werden. Die SuS kommen immer gerne in meine Gruppen, weil sie individuell betreut werden und stressfrei lernen können. Ich benote sie nicht, unterstütze sie in ihrem Spracherwerb, sodass der psychische Druck fällt."