Film von Xavier Beauvois, mit Lambert Wilson
im Rahmen JOUR FIXE des Films in französischer Sprache (mit deutschen Untertiteln)
in der KINOWERKSTATT PFARRGASSE 47, 66386 ST. INGBERT am Sonntag, den 14,April 2019 um 11 Uhr
Film von Xavier Beauvois, mit Lambert Wilson
im Rahmen JOUR FIXE des Films in französischer Sprache (mit deutschen Untertiteln)
in der KINOWERKSTATT PFARRGASSE 47, 66386 ST. INGBERT am Sonntag, den 14,April 2019 um 11 Uhr
Die Kontroverse zwischen Romain Rolland und Thomas Mann im Ersten Weltkrieg
Vortrag und Diskussion von und mit Professor Manfred Schmeling
am 10.4.2019 um 19 Uhr
geänderter Ort: VHS in der Kohlenstr.13
Sankt Ingbert
Das Buch von S. P. Huntington, “Clash of Civilizations” (1996),befasst sich primär mit dem Konflikt zwischen den Religionen.
Es scheint aber nicht übertrieben, wenn man die Kriege zwischen Deutschen und Franzosen ebenfalls als „Kampf
zwischen den Kulturen“ auffasst. Zwei Nobelpreisträger des vergangenen Jahrhunderts, Romain Rolland (Au-dessus de la
mêlée, 1914) und Thomas Mann (Betrachtungen eines Unpolitischen, 1914-18) bezeugen das in ihren Schriften des
Ersten Weltkriegs. Die Kontroversen beruhen auf sehr unterschiedlichen Wertvorstellungen und Ideologien. Während
Rolland für Menschenliebe und Pazifismus eintritt, legitimiert Th.Mann den Krieg als Mittel der Konsolidierung nationaler Kultur.
Beide Schriftsteller liefern zudem Musterbeispiele heftiger Polemik. Rolland wird von Mann als „im Geistigen unbewandeter Spießer“
beschimpft, und Rolland nennt die Deutschen „les petits-fils...d‘Attila“.
Unser Referent, Elvis Stengel, wird uns teilhaben lassen an seiner Bewunderung für klassische Prosa und Gedichte in Französisch und Deutsch von Prévert, Rimbaud, Schiller, Rilke etc. Er wird auch einige seiner Chansons vortragen.
Natürlich können wir uns auch über Texte und Autoren austauschen und diskutieren.
am Mittwoch den 13.3.2019
um 19 Uhr in der Médiathèque Sarreguemines
eine Veranstaltung in Kooperation mit der Médiathèque und der Unterstützung der VHS Sarreguemines
Zitat: „Ich kann zu viele Sprachen, als dass ich eine richtig könnte“ sagte George Bernard Shaw.
Da hat er gelogen, denn in Wahrheit konnte nur Shakespeare so gut Englisch wie dieser Ire! Die Hirnforschung zeigt, dass Bilinguale ihr Hirn anders entwickeln. Ist das ein Vorteil? Die Referentin Dr. Pierrette Müller ist niedergelassene Psychologische Psychotherapeutin und hat ihre erste Diplomarbeit über Bilingualismus und Spracherwerb geschrieben. Sie ist selber Französin und sekundär bilingual.
Vortrag und Diskussion Mittwoch, den 13.2.2019 um 19 Uhr im VHS Zentrum am Schloss Saarbrücken.
Eintritt frei