Des hommes et des dieux / Von Menschen und Göttern" (2010)

Film von Xavier Beauvois, mit Lambert Wilson

im Rahmen JOUR FIXE des Films in französischer Sprache (mit deutschen Untertiteln) 

in der KINOWERKSTATT PFARRGASSE 47, 66386 ST. INGBERT am Sonntag, den 14,April 2019 um 11 Uhr

Im Kloster Notre-Dame de l’Atlas in Tibhirine im algerischen Atlas-Gebirge leben neun Trappisten-Mönche in
Nachbarschaft mit der vorwiegend muslimischen Bevölkerung. Die Dorfbewohner konsultieren den Arzt, Bruder
Luc, oder lassen sich von den Mönchen beim Verkehr mit den Behörden helfen. Als radikale Islamisten alle Ausländer
auffordern, das Land zu verlassen und bald eine Gruppe kroatischer Arbeiter niedermetzeln, stellt sich für die Mönche
die Frage, ob sie bleiben oder gehen sollen. Den Vorschlag der Behörden, das Kloster militärisch bewachen zu lassen,
lehnen sie ab. Eine schwierige Zeit beginnt, in der die Mönche zwischen dem Wunsch nach Sicherheit und jenem, die
lokale Bevölkerung nicht im Stich zu lassen, abwägen. Am Weihnachtstag tauchen islamistische Kämpfer auf und
verlangen, dass ihr verletzter Kamerad medizinische Versorgung erhält, die ihm die Mönche geben. Sie ziehen wieder
ab. Nach wenigen Tagen erscheinen sie wieder...
 
 
 
 

"Kampf der Kulturen" in Kriegszeiten

Die Kontroverse zwischen Romain Rolland und Thomas Mann im Ersten Weltkrieg

Vortrag  und Diskussion von und mit Professor Manfred Schmeling

am 10.4.2019 um 19 Uhr

geänderter Ort: VHS in der Kohlenstr.13

Sankt Ingbert

Das Buch von S. P. Huntington, “Clash of Civilizations” (1996),befasst sich primär mit dem Konflikt zwischen den Religionen.

Es scheint aber nicht übertrieben, wenn man die Kriege zwischen Deutschen und Franzosen ebenfalls als „Kampf

zwischen den Kulturen“ auffasst. Zwei Nobelpreisträger des vergangenen Jahrhunderts, Romain Rolland (Au-dessus de la

mêlée, 1914) und Thomas Mann (Betrachtungen eines Unpolitischen, 1914-18) bezeugen das in ihren Schriften des

Ersten Weltkriegs. Die Kontroversen beruhen auf sehr unterschiedlichen Wertvorstellungen und Ideologien. Während

Rolland für Menschenliebe und Pazifismus eintritt, legitimiert Th.Mann den Krieg als Mittel der Konsolidierung nationaler Kultur.

Beide Schriftsteller liefern zudem Musterbeispiele heftiger Polemik. Rolland wird von Mann als „im Geistigen unbewandeter Spießer“

beschimpft, und Rolland nennt die Deutschen „les petits-fils...d‘Attila“.

"Au coeur du mensonge / Die Farbe der Lüge" Film von Claude Chabrol

mit Sandrine Bonnaire und Jacques Gamblin (113 Min.)
 
in der KINO-WERSTATT
Pfarrgasse 49
St Ingbert
Sonntag, 17. März 2019, 11.00 Uhr
 
An der bretonischen Küste wird die junge Eloïse sexuell missbraucht und erwürgt aufgefunden. Der Mann, der sie
zuletzt bei seinem Zeichenunterricht gesehen hat, ist René Sterne, ein erfolgloser, behinderter Maler ohne Alibi.
Kommissarin Frédérique Lesage will den Fall mit allen Mitteln aufklären und gerät dabei immer weiter in
Widersprüche und Lügen. 
„Distanziert inszenierte Kriminal-, Provinz- und Liebesgeschichte, die ein hintergründiges Verwirrspiel
um Lüge und Wahrheit betreibt, aber auch die Kraft der Liebe beschwört. Vor allem die ausgezeichnet
geführten, intensiv spielenden Schauspieler und viele Verweise auf Chabrols frühere ‚filmische‘
Abrechnungen mit der Bourgeoisie machen den 50. Film des ‚Nouvelle Vague‘-Mitbegründers zu einem
nicht nur intellektuellen Vergnügen.“  (Lexikon des Internationalen Films)
Dieser Film wird am Montag, 18. März 2019, um 18.00 Uhr wiederholt.
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Der Frühling beflügelt die Poesie

Unser Referent, Elvis Stengel, wird uns teilhaben lassen an seiner Bewunderung für klassische Prosa und Gedichte in Französisch und Deutsch von Prévert, Rimbaud, Schiller, Rilke etc. Er wird auch einige seiner Chansons vortragen.

Natürlich können wir uns auch über Texte und Autoren austauschen und diskutieren.

am Mittwoch den 13.3.2019

um 19 Uhr in der Médiathèque Sarreguemines

eine Veranstaltung in Kooperation mit der Médiathèque und der Unterstützung der VHS Sarreguemines

Bilingualismus: babylonische Sprachverwirrung oder Intelligenzförderung?

Zitat: „Ich kann zu viele Sprachen, als dass ich eine richtig könnte“ sagte George Bernard Shaw.

Da hat er gelogen, denn in Wahrheit konnte nur Shakespeare so gut Englisch wie dieser Ire! Die Hirnforschung zeigt, dass Bilinguale ihr Hirn anders entwickeln. Ist das ein Vorteil? Die Referentin Dr. Pierrette Müller ist niedergelassene Psychologische Psychotherapeutin und hat ihre erste Diplomarbeit über Bilingualismus und Spracherwerb geschrieben. Sie ist selber Französin und sekundär bilingual.

Vortrag und Diskussion Mittwoch, den 13.2.2019 um 19 Uhr im VHS Zentrum am Schloss Saarbrücken.

Eintritt frei